Dienstag, 23. August 2016

We love: Skatersocks




































 Es gibt Sportarten, die sind uncool und es gibt welche, die sind cool, ja attraktiv sogar. Das Skaten gehört wohl eher zu den letzteren. Ich meine, mal ehrlich, Ollies, Flips, Slides und Grinds - geht's cooler?! Wer bekommt beim Zuschauen nicht sofort Lust darauf, es auch mal mit einem Board zu probieren?! Auch der Style mit den markanten Skatersocks ist oft zum Hingucken. Ende der sechziger Jahre waren diese, auch Tubesocks genannt, sehr beliebt in den USA. Damals haben nicht nur Skater sie getragen, sie waren bei einer ganzen Generation gefragt. Irgendwann haben sie sich zum Markenzeichen der Skatekultur entwickelt, heute sind sie wieder über die Grenzen der Szene hinaus populär. Woran das liegt? Sie sind wandelbar, bequem und irgendwie sexy. Wir lieben Skatersocks, habt ihr auch welche im Schrank?

Skaten und Charity? Passt zusammen wie Topf auf Deckel, wie die Faust auf's Auge, wie das Herz am rechten Fleck und Tony Hawk auf's Skateboard. Skate-aid, Skateistan und Amigo Skate bringen Skateboards, Selbstvertrauen und Bildung in Communities, die nicht viele Ressourcen haben. Schaut doch mal auf deren Seiten vorbei und findet heraus, wie ihr die Missionen dieser NGO's unterstützen könnt.

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ENGLISH VERSION

Some sports are cooler than others, don't you agree?! Some are even attractive. Think skating - I mean, ollies, flips, slides and grinds, can it get cooler?! Also the typical look with the remarkable skatersocks is pretty fresh. By the end of the sixties skatersocks, also called tubesockes, have been really famous in the US. Back then not just skaters wore them, they were popular among a whole generation. At some point they became a trademark for the skateculture. Today they're popular again, also outside of the scene. Why? Cause they're comfortable, versatile and even sexy in way. We love skatersocks, do you have a pair in your closet?

Skating and Charity? A perfect match! Skate-aidSkateistan und Amigo Skate are bringing skateboards, self-confidence, education and smiles to communities with fewer ressources. Check them out and find out how to support them if you wanna do something good.

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Donnerstag, 4. August 2016

Inspiration: Gaining Closet Confidence - The 30 Day Challenge by Into Mind





































Closet Confidence zu haben bedeutet zu wissen, wer man ist. Es bedeutet zu wissen, was man mag und was man bevorzugt. Es geht dabei um die eigene Persönlichkeit. Ich würde sogar so weit gehen und sagen, dass Closet Confidence eine Einstellung ist, eine Einstellung zu sich selbst, genauer gesagt eine Einstellung der Akzeptanz und ein Ausdruck der Freude an sich selbst und dem Individuum, das man ist. Closet confidence hat man, wenn man ein klares Bild von sich selbst hat. Automatisch kümmert man sich weniger darum, was Leute über einen denken könnten und man verurteilt auch weniger selbst, da man Mode als Ausdruck des Selbst versteht, als ein Stück Freiheit und als Spielplatz für die verschiedenen Facetten von einem selbst.

Closet Confidence war noch nie unbedingt ein Thema für mich. Ich habe es schon immer geliebt, mich rauszuputzen und verschiedene Styles für verschiedene Stimmungen und Anlässe auszuprobieren. Mode ist und war schon immer wie ein Spiel für mich. Dennoch, meinen Kleiderschrank immer wieder neu zu entdecken und zu erweitern ist immer eine Freude. Deshalb will ich diesen Monat an einer Challenge teilnehmen, bist du dabei?

Anuschka Rees von dem fabelhaften Minimalismus Blog Into Mind hat letzten Monat eine Closet Confidence Challenge veröffentlicht. Ich will im Augsut mit ihrem Spreadsheet arbeiten und auf eine kleine Fashion Reise gehen, kann ich dich auch dafür begeistern?

So funktioniert das Ganze:

  1. Besorge dir hier das Spreadsheet. 
  2. Drucke es aus und hänge es da auf, wo du es sehen kannst. 
  3. Fange mit den Aufgaben an. Dabei spielt es keine Rolle, in welcher Reihenfolge du dir die Aufgaben vornimmst oder wie viele du an einem Tag erledigst. 
  4. Lade Bilder mit dem Hashtag #closetconfidence auf Instagram hoch wenn du magst und teile deine Closet Confidence Story und auch deine Erfahrungen mit der Challenge mit uns auf deinem Blog (lass uns deine url in den Kommentaren, damit wir dich finden).

Entdecke deinen Kleiderschrank neu und begegne deiner Closet Confidence, bist du dabei?!

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ENGLISH VERSION

Closet confidence is about knowing who you are. It is about knowing what you like and prefer. It is about your personality. I would even dare to say, it is a state of mind, a state of accepting and enjoying yourself as the individual you are. Closet confidence is gained when you have a clear picture of yourself. Automatically you care less about what people might think about you and you tend to be less judgemental yourself since you understand clothing as a tool of expression of the self, as a space of freedom and a playground for the different facettes of yourself.

Closet confidence was never really a topic for me. I always loved dressing up, trying out different styles for different moods and occasions. Fashion is and always was joy and kind of a game to me. Still though, improving and exploring my wardrobe is always fun.That's why I want to go on a challenge this month, are you with me?

Anuschka Rees of the fabulous minimalism blog Into Mind came up with this closet confidence challenge last month. I want to work with her spreadsheet in August to go on a little fashion journey, do you want to join?

If so, here is how it works:

  1. Get the spreadsheet here.
  2. Print it out and place it somewhere you can see it.
  3. Get started on the tasks. Order and amount of tasks per dey don't matter.
  4. Post pictures with the hashtag #closetconfidence on Instagram if you like and / or share your closet confidence story as well as your experience with the challenge on your blog (leave a comment with your url so we know where to find you).

Explore your wardrobe and meet your confidence, are you in?

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Sonntag, 31. Juli 2016

Retrospective: July




































Der wunderbare Juli ist vorbei. Uns bleibt noch immer der August, aber ich kann es spüren, dass der Herbst schon näher kommt. Ich freue mich auf meine kleine Auszeit am Stand in diesem Monat und ich will wieder regelmäßiger bloggen, was in letzter Zeit aufgrund anderer Dinge zu kurz kam. Aber lasst uns doch erstmal auf den Juli zurückschauen.

Was war los auf Anti.Muse?

Es war ein weiterer ruhiger Monat. Wir hatten eine Retrospective und ich habe euch von der Fashion Week erzählt. Es gab ein Feature auf Independent Fashion Bloggers und ich habe meinen ersten Artikel für den Berlin Blog BERLIN LOVES YOU geschrieben, habt ihr ihn schon gelesen?

Was war sonst noch los? 

Ich habe einige Punk Shows gesehen, war bei den Pixies und habe mir mehrere Ausstellungen angesehen, außerdem habe ich ein weiteres, tolles Teehaus in meinem Stadtteil entdeckt. Erinnert ihr euch, dass ich letzten Monat an dieser Stelle von Sam King erzählt habe? Ich habe ihn letzte Woche mit seiner Band gesehen und bin immer noch schwer beeindruckt.

Was hast du dir für den August vorgenommen und wie war dein Juli so?

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ENGLISH VERSION

Sweet July is over. Time flies so fast. We still have August, but I can feel that fall is getting closer. I'm looking forward to my little beach retreat this month. I also want to get back to blogging more constantly, which got a bit out of sight due to other actions. But before doing so, let's take a look back at July.

On the blog

Another quiet month. We started with a Retrospective and you could also find my Fashion Week sum-up on the blog, which got featured on Independent Fashion Bloggers this month. I also wrote my first piece for the Berlin blog BERLIN LOVES YOU, have you seen it already? If not, go check it out.

What else has been going on? 

I've seen some punk shows, I got to see the Pixies, I went to some exhibits and I discovered another beautiful teahouse in my district. Do you remember I was telling you about Sam King last month? I got to see him on stage with his band last week - I'm still amazed.

What are your plans for August and how was your July?

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Dienstag, 26. Juli 2016

We got featured: Links à la Mode

Wir freuen uns, denn wieder einmal sind wir bei dem wöchentlichen Link round-up "Links à la Mode" vom Blogger Portal Independent Fashion Bloggers mit dabei. Dieses Mal war es unser Fashion Week Rückblick, das es in die Auswahl geschafft hat. Kennt ihr Independent Fashion Bloggers, die internationale online Fashion Blogger Community? Täglich gibt es hier News aus der Fashionwelt und allerhand Informatives zum Thema Bloggen, schaut doch ruhig mal vorbei und klickt euch auch durch die anderen Links, die in dieser Woche für das wöchentliche Link round-up "Links à la Mode" ausgewählt wurden.

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Once again we got featured in Independent Fashion Bloggers weekly link round-up "Links à la Mode", this time it was our Fashion Week recap, making it into the link party. Do you know about the international online fashion blogger community Independent Fashion Bloggers? They have daily news out of the fashion world and lots of tips and tricks about blogging, if you're curious, check out the other choosen articles for their "Links à la Mode" too.

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Links à la Mode, July 21

Donnerstag, 14. Juli 2016

Events: Berlin Fashion Week

Perlensäue Fashion Presentation @ Rath Factory







































Ich habe nicht nur mixed Drinks, sondern auch gemischte Gefühle während der Fashion Week. Ich sage euch warum. Ich vermisse Authentizität, ich vermisse Ideen, ich vermisse wilde, sich selbst feiernde Kreativität. Alles ist so schrecklich angepasst, jede Marke, jede Fashionista versucht verzweifelt da reinzupassen, in das große konstruierte Ganze. Jeder kopiert jeden und ich frage mich, wo bleibt das wirklich Markante, wo bleibt der Spaß und der Ausdruck des Selbst? Mit dieser Einstellung versuche ich jedes Mal, wenn es wieder so weit ist, besondere Side-Events abseits des Catwalks zu finden. Auch dieses Mal bin ich wieder fündig geworden und berichte euch davon.

LEAF Fashion Presentaion @ Rath Factory




































Fashion Presentation at Rath Factory

Die Rath Factory als Location ist fast ein Garant dafür, dass es sich bei einer Veranstaltung um etwas Besonderes handelt. Dieser Ort ist nicht gekauft von Labels oder Marken, ist nicht gezähmt auf irgendeine andere Art und Weise. Dieser Ort ist echt, an diesem Ort geht es um Zusammenarbeit und Kreativität. Für die Fashion Week hat sich Fotograf Oliver Rath, dessen Atelier die Factory ist, zusammengetan mit dem Berliner Kaltbult Magazin. Zusammen haben die Initiatoren, die SS17 Kollektionen dreier Berliner Labels präsentiert. Nico Sutor hat androgyne und minimalistische Mode für Männer und Frauen gezeigt, bei LEAF ging es um moderne, urbane Eleganz und die Perlensäue haben eine Brücke zwischen Fetisch und Mode geschlagen. In einer lockeren Atmosphäre haben alle Gäste die Präsentation genossen, während super leckere EARL Spirit Drinks serviert wurden.

Black Magazine Issue No 1 Release

Black Magazine ist ein Projekt der Fotografin Amelie Rehm. Das Magazin widmet sich ganz und gar der Farbe Schwarz. Es werden Designer vorgestellt, die die Farbe Schwarz bevorzugen, es werden Menschen in Szene gesetzt, die gerne schwarz tragen, die Farbe Schwarz wird von verschiedenen Blickwinkeln betrachtet, das Magazin ist durchaus als eine Hommage an die düsterste aller Farben zu verstehen. Wer mehr über das Black Magazine wissen möchte sollte dran bleiben, denn Anti.Muse bat Amelie Rehm zum Gespräch über die Farbe aller Farben und die Entstehung des Black Magazine.

Design Market at Birgit & Bier

Das hier ist nicht mal ein Fashion Week Event, aber es war einfach zu cool um es nicht mit euch zu teilen. Nachdem mein Fashion Week companion und ich das Gelände der Modemessen Seek und *Bright verlassen haben, hat es uns unweit dieses großen Modezirkus in ein Paralleluniversum gezogen, welches sich Birgit & Bier nennt. Was ist Birgit & Bier? Ein Zufluchtsort, ein großer Spielplatz, alles andere als dein normaler Feierabend-Biergarten. Birgit & Bier ist bunt, voller Überraschungen, ein kleines Wunderland für die Alice in dir. Der Berlin Design Market, der hier parallel zur Fashion Week stattgefunden hat, hat mit dem Feinsten vom Feinen aus den Bereichen Kleidung, Design, Food und Kunst aufgewartet. Ich persönlich habe mich ja ein bisschen in das Berliner Label Simka verliebt und hatte einen riesen Spaß dabei, mich in der Labyrinth-artigen, verträumten Venue zu verlieren.

Die Modemesse *Bright ist und bleibt die Modemesse, die ich zur Fashion Week am Liebsten besuche. Der lebhafte Mix aus Kunst, Mode und Subkultur ist einfach reizend. Die Leute sind nett und entspannt, die Stimmung ist offen und weniger formal, außerdem gibt es hier die beste Musik, das beste Programm (Skate Contest anyone?!) und die coolste Abschluß-Party, ganz zu schweigen von der Location. Die Bright versucht es halt nicht, sie ist es einfach.

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Nico Sutor Fashion Presentation @ Rath Factory































ENGLISH VERSION

You all know I have mixed drinks and feelings during and about Fashion Week. I'll tell you why. I miss authenticity. I miss ideas. I miss the raw spirit of creativity gone wild. Everything is so accomodated, every brand and every fashionista is desperately trying to please and to somehow fit in. Everyone is copying everyone else and I wonder, where is the egde, where is the fun and the expression of the self? With this state of mind, for years I'm trying to find some pearls along the catwalks of Berlin, whenever it is that time of the year again. So this time, I found three really cool side-events, which I want to share with you.


Perlensäue Fashion Presentation @ Rath Factory



































Fashion Presentation at Rath Factory

Rath Factory is almost a guarantor for something to be extaordinary. This place is not sugar coated, bought by labels or tamed in any other way. This place is real, this place is about creativity and about collaboration. So for Fashion Week photographer Oliver Rath and Kaltbult Magazine have been presenting the SS17 collections of three Berlin based labels at Rath Factory. Nico Sutor showed androgynous and minimalist fashion for men an women, LEAF was all about modern, urban elegance and Perlensäue are building a bridge between fetish and fashion. In a loose atmosphere everyone was enjoying the presentation, while - mixed drinks, here we go - the super delicious EARL Spirit was served.

Black Magazine Issue No 1 Release

Black Magazine is a project by photographer Amelie Rehm. The magazine is completely dedicated to the colour black. It features people, who love to wear black, it features designers who prefer the colour black, it is an hommage to the phenomenon black. Black balloons have been leading the way to the hidden venue and guess what, people came dressed in black as well. Let me tell you, this was a gathering after my fancy. If you like to know more about the birth of Black Magazine stay tuned, Anti.Muse is talking to Amelie Rehm pretty soon.


Black Magazine release party






































Design Market at Birgit & Bier

This isn't even a Fashion Week event, but it was just to cool to not share it with you. After leaving the tradeshow area of the tradeshows Seek and *Bright behind, my Fashion Week companion and I have been following the strange pull and magnetic calling of Birgit & Beer, just around the corner. What is Birgit & Bier? Escape and playground, Birgit & Bier is anythings else than your normal go-to Biergarten. Birgit & Bier is colourful, full of surprises, a small wonderland for the Alice inside of you. For the Berlin Design Market they came up with the best of the best from clothing, design, art and food. I personally fell in love with the label simka that night and had a lot of fun getting lost in this super dreamy venue.

*Bright is and stays my favourite tradeshow during Berlin Fashion Week. The mixture of art, subculture and fashion is super charming. People are nice, the atmosphere is open, laid-back and less formal. They also have the best music, the best side-programm (skate contest anyone?!) and the coolest closing party, not to mention best the location, Bright is not trying, Bright just is.


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Black Magazine release party




































Montag, 4. Juli 2016

Retrospective: June




































Ich weiß, ich sage das jeden Monat, aber ist es wirklich schon Juli? Das bedeutet, die Hälfte des Jahres ist schon rum. Das bedeutet auch, dass zwei meiner liebsten Monate vor uns liegen. Was habt ihr euch vorgenommen, um das Beste aus diesem Sommer rauszuholen? Ich will versuchen, so oft wie möglich ans Meer zu fahren, aber bevor ich das plane, lasst mich euch kurz von meinem Juni erzählen.

Was war los auf Anti.Muse?

Ihr habt vielleicht mitbekommen, dass es etwas ruhiger war auf dem Blog - wir hatten eine Retrospective und ein Interview mit dem Illustrator The Pilgrim - trotzdem war ich fleißig. Ich habe einen Artikel für den Contemporary Art Blog Artefuse geschrieben, über das LGBTI Support Projekt "Where Love Is Illegal". Außerdem bin ich seit Juni an Bord des coolsten Berlin Blogs überhaupt, ich werde für BERLIN LOVES YOU schreiben, checkt also regelmäßig die Seite oder auch die Facebookpage um nicht meine ersten Artikel über die Berliner Kunst- und Fashion Szene zu verpassen. Außerdem habe ich zwei Girl Gang Meetings mit dem Kollektiv The Athena Initiative initiiert - wollt ihr darüber mehr erfahren? Lasst es mich wissen!

Was war sonst noch los?

Da ich viel gearbeitet habe, war ich gar nicht so viel unterwegs, aber ich hatte einen fantastischen Start in den Juni, als ich in meinem geliebten Ramones Museum Dave Smalley von Down by Law und Dag Nasty gesehen habe. Wie immer hat es großen Spaß gemacht, in diesen besonderen Räumlichkeiten dem energetischen Akustik-Set und den tollen Geschichten zwischen den Songs zu lauschen.

Außerdem habe ich im Juni Moderat gesehen, eine meiner absoluten Lieblingsbands. Dieses Mal in einem größeren Setting als zuvor, haben es die drei Jungs dennoch geschafft, eine intime Atmosphäre zu kreieren (was gar nicht so leicht sein dürfte im großen Tempodrom). Wie immer hat mich die Intensität ihrer Songs und die Magie, die sie live on stage erschaffen begeistert.

Mein Lieblingsalbum im Juni war Sam Kings EP "All I wanna do". Ich habe Sam zum ersten Mal im Mai getroffen, an einem meiner Lieblings after-work hang-out Orte, der schönen Monbijou-Brücke. Dort hat er einige Songs gespielt und seine Stimme hat mir umgehend eine Gänsehaut verpasst. Am 27.07. spielt er mit seiner Band im FluxBau hier in Berlin. Schaut vorbei, es lohnt sich!

Außerdem bin ich wieder bei meiner Lieblings-Vortragsreihe, der Dead Ladies Show, gewesen. Nur so viel - dieser Event ist die beste Gelegenheit, einige gute Drinks, viel Spaß, viel hemmungsloses Gelächter (manchmal auch Tränen) und jede Menge guter Ideen zu haben. Es ist eine Show, die herrlich exzentrischen Frauen, die zu ihren Lebzeiten einfach nur fabelhaft waren, gewidmet ist. Dieses Mal haben wir Geschichten über die Gospel Musikerin Sister Rosetta Tharpe, über die Schritstellerin Dunja Barnes und die vergessene Anarchistin Louise Michel gehört - Inspiration pur.

Last but not least: es war wieder Fashion Week. Meine persönliche Sicht auf dieses Spektakel folgt im Laufe der Woche noch in einem extra Post. Bleibt also dran, um nicht meine Eindrücke zu verpassen, es wird u.a. um verwunschene Design-Märkte, Fetish Fashion aus Berlin und um ein Magazin, das ganz der Farbe Schwarz gewidmet ist, gehen.

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ENGLISH VERSION

I know I'm saying this every month, but is it really July already? This means half of 2016 is already over. This also means two of my favourite months lay ahead. What are you going to do, to get the best out of this summer? I just want to try to go to the beach as often as possible, but before planning this, let me quickly tell you about my June.

On the blog

You might have noticed that it was a bit quiet on the blog - we had a Retrospective and an interview with the illustrator The Pilgrim - but I still have been busy. I wrote a piece for the contemporary art blog Artefuse about the LGBTI support project "Where Love Is Illegal". I also got on board with the best Berlin blog ever, BERLIN LOVES YOU, check out their site and facebook page to not miss out on my first articles about the Berlin art and fashion scene. I also set up two girl gang meetings with our collective from The Athena Initiative in June - are you interested to know more? Let me know!

What else has been going on? 

Since I was working a lot I didn't go out that much, but I had a fabulous start into June by going to my beloved Ramones Museum to see Dave Smalley of Down by Law and Dag Nasty. As always I really enjoyed the dynamic accoustic set and also the stories Dave had to tell.

I also got to see Moderat, one of my favourite bands again. This time in a larger setting, the guys still created an intimate atmosphere. So as always I was blown away by the intensity of their songs and the magic they create when they are on stage together.

My favourite album this month has been Sam Kings EP "All I wanna do". Sam is a singer songwriter from New York. I met him earlier this year at one of my favourite after-work hang-out places here in Berlin, the Monbijou bridge, where he was playing a few songs and his voice was giving me goosebumps right away. On the 27th of July he will be playing with his band in FluxBau, here in Berlin, go and check him out, he's great!

I also went to one of my favourite lecture series, The Dead Ladies Show, again. Boy, this really is a place to have drinks, fun, many good laughs and lots of good ideas. It's a show about weird, eccentric ladies who simply have been fabulous when they have been alive. This time we heard about gospel musican Sister Rosetta Tharpe, writer Dunja Barnes and anarchist Louise Michel - I swear I get high on that shit (ok, maybe it was the drinks).

Last but not least it was Fashion Week again, my personal view on this spectacle will follow throughout the week in an extra post, so stay tuned to not miss out on dreamy design markets, fetish fashion from Berlin, my very own statement shirt and a magazine dedicated to our all-time favourite colour black.

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Mittwoch, 8. Juni 2016

What would your muse be ... Yannis / The Pilgrim Art?

American Ugly - The Pilgrim Art







































Mit Anti.Muse ist es kein Geheimnis mehr, dass ich was übrig habe für Sub- und Gegenkultur. Als ich mitbekommen habe, dass es quasi direkt um die Ecke eine Ausstellung gibt, die sich zu Teilen genau damit befasst, habe ich nicht lange gefackelt, sondern bin hin, ins "Mein Haus am See", um mir die originalen Arbeiten des Künstlers The Pilgrim anzusehen. Geboren in den 80igern in Paris, lebt und arbeitet der Franzose zur Zeit in Berlin. Inspiriert von Dark Pop ist die beherrschende Farbe seiner Illustrationen schwarz. Außerdem ist Yannis, so der Name hinter dem Synonym, Teil der Band Les Pleureuses. Er benutzt also ganz unterschiedliche Ausdrucksweisen, um seiner Kreativität freien Lauf zu lassen. Zur Zeit ist er auf der Suche nach einem Tattoostudio, bei dem er in Lehre gehen kann. Apropos Tattoostudio, die nächste The Pilgrim Ausstellung findet auch in einem statt, im AKA in Berlin Neukölln nämlich, einem Studio, das gleichzeitig auch eine Kunstplattform und Galerie ist. Die Vernissage findet am 23.07. statt, markiert also eure Kalender, ich verpreche euch, dass es sich lohnt.

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Yannis aka The Pilgrim Art






































What would your muse be if it was ...

a book: "The Confederacy of Dunces" from Kennedy O' Toole. The author killed himself because he didn't find a publisher (then the book became a bestseller and won the Pulitzer). Some directors tried to adapt it into a movie, but it has always failed. I like the "curse" about this book (and the book itself obviously).

a movie: There's a lot. Right now I'm working on a poster of "The Doomed Generation" from Araki, so I would choose this one.

a city or place: Berlin because it's ugly and friendly. Budapest because it's cheap and friendly,

a sound or tune: "The Chauffeur" by Duran Duran. I heard this song for the first time when I arrived in Berlin.

a magazine: I don't read magazines.

a quote or a motto: "La vie est une farce, nous sommes le dindon." (Life is a prank, we are the turkey). Farce means prank but also stuffing in french, that's a punch untranslatable in english.

an artist: Caravage, I love his paintings and would have loved to live in the 16th century in Italy.

a style icon: Klaus Nomi


She Lost Control - The Pilgrim Art







































With Anti.Muse it's no secret, I have a thing for sub- and counterculture. So when you find out about an exhibit celebrating exacly those in form of brilliant illustrations, you don't hesitate, you go. So I went to "Mein Haus am See" in april, to see the original works of an incredibly talented artist named The Pilgrim for the first time. Born in the 80ies in Paris, the French is currently living and working in Berlin. Heavily inspired by dark pop culture, the dominant colour of his works is black. Also part of the band Les Pleureuses, he uses different channels, expressing himself creatively. For the next step in his creative evolution, he is looking for a tattoo apprenticeship in Berlin. Also his next exhibit is taking place in a tattoo studio which is also an art and gallery space - AKA in Berlin Neukölln. The opening will be on july, 23rd. So mark your calendars and come around, I promise, it'll be worth it.

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The Apostle - The Pilgrim Art